Das Leben ist die Summe der bewusst gelebten Augenblicke. Was bleibt ist die Erinnerung.

Sonntag, 10. August 2014

David und Sabine gehen auf (Rad-)Tour - auf Donauradreise 2/6

2. Tag: Fahrt von Passau bis Linz (10.08.2014)

Erst mal die hard facts: auch wenn der Tag gemütlich angefangen hat - mit einer Schifffahrt von Passau bis zu den Schlögener Schlingen - haben wir heut schon mehr km gestrampelt als erwartet: und zwar ganze 58,6 km und das in 3 1/2 Stunden!

Heut ging es schon mal früh morgens noch vor 7 Uhr zum Frühstück. Fühlt sich ja fast nicht wie Urlaub an ;-). Aber das Koffer und Sattentaschen packen müssen wir noch ein bisschen üben. Die Routine wird sicher von Hotel zu Hotel besser...

Pünktlich um 9.00 Uhr morgens sind wir dann bei strahlendem Sonnenschein mit dem Schiff von Passau losgefahren. Damit der erste Tag nicht gleich ganz so hart wird, fangen wir mal gemächlich an und fahren den ersten halben Tag mit dem Schiff. Das Wetter ist uns hold und so genießen wir den restlichen Vormittag mit einem Donau-Wasser-Cocktail am Sonnendeck der "Stadt Linz" und lassen uns bis nach Schlögen bringen.


         


1200 Pferdestärken bringen flussabwärts dann doch ein ganz schönes Tempo zusammen. Aber vor der Schleuse, durch dir wir durch müssen, werden wir zeitlich nochmal kräftig ausgebremst. Und wir schippern dann 11 Meter tiefer weiter bis zu den Schlögener Schlingen.


 

Hier hat die Donau wirklich gegen dem Granit "verloren" und musste sich einen kurvigen Weg durch das Tal suchen. 2 Kehren mit 180 Grad macht hier der Fluss. Dafür hat sich die Donau hier 200 m tief eingegraben. Ein Naturschauspiel, dass man sich nicht entgehen lassen sollten.

Und hier beginnt eigentlich auch unser erster Radtourtag. Von Schlögen geht es über Inzell nach Aschau über Ottenheim bis nach Linz.

Wunderschön entlang der Donau, meist direkt am Wasser. Zwischendurch haben wir mal einen Stopp für eine kleine Stärkung eingelegt, aber sonst haben wir diese Etappe in einem durch gemacht. 58 km sind wir gefahren und regelmäßig Gegenwind - zumindest hat es sich so angfühlt, David hat gemeint, es könnte auch der Fahrtwind sein, weil wir ja so schnell unterwegs waren ;-)


Nachmittags so gegen 16.00 Uhr sind wir dann im Zentrum von Linz, bei unserem heutigen Ziel, dem Kolping Hotel angekommen. Keine schlechte Zeit! Wir waren eine der ersten, die die heutige Etappe geschafft haben. Und wurden dafür mit noch freien Plätzen im Fahrradkeller des Hotels belohnt.

Ausgeruht und "renoviert" haben wir dann noch einen Spaziergang in die Stadt gemacht. Schließlich braucht man nach so einem Tag auch was ordentliches zum Beißen. David hat im Internet gegooglet und ein hippes Lokal für uns entdeckt "Das gelbe Krokodil". Direkt über dem Restaurant haben wir am Hinweg einen großen Holzturm mit der Aufschrift "Keine Sorgen Turm" entdeckt und den wollten wir nach dem Essen trotz unserer müden Füße noch erklimmen.

Weils schon so spät war, hat uns die Dame beim Einlass gratis reingelassen und wie es sich herausgestellt hat, ist das ganze eine Ausstellung, die sich "Höhenrausch" nennt und der Turm ist das neue Wahrzeichen von Linz. Wieder was dazu gelernt.

 

Jetzt haben wir auch noch die "Höhenluft" von Linz  geschnuppert und fallen anschließend todmüde aber glücklich, den ersten Tag so gut "überstanden" zu haben, ins Bett.



Mal sehen, wie sichs morgen anfühlt, wieder auf den Sattel zu steigen ;-)

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