Gemütlich genießen wir unseren Morgen noch auf "Bona Vida", backen einen Kuchen und machen uns startklar für den kommenden Tag.
Zu Mittag wollen wir auf der Costa Paradiso sein. Ein kleines abgelegenes Dorf, das über eine sehr steile Zufahrtsstraße zu erreichen ist. Wir machen uns Sorgen, bis wohin wir überhaupt mit unserem Wobi fahren können, ohne Gefahr zu laufen, in einer Sackgasse zu stehen und nicht mehr umdrehen zu können. Alles sehr eng und schmal hier unten. Wir finden einen - sogar kostenlosen - Parkplatz und da jetzt um diese Jahreszeit sicher schon sehr viel weniger los ist, können wir mehrere Parkplätze quer nutzen und haben auch mit unserem Wobi gut Platz. Dann packen wir unsere Rucksäcke und machen uns auf den Weg zum Strand. Der erste Strand mit einem Zugang über die Felsen ist leider für Hunde verboten und wir klettern etwas weiter und finden eine Bucht ganz für uns alleine... Dort wird gejausnet und Manni ist natürlich sofort im Wasser.
Wir fahren weiter. Unsere nächste Station ist der Elefantenfelsen kurz vor Castelsardo. Diesen "Abstecher" muss man unbedingt nehmen, wenn man schon mal hier ist.
Nach einem kurzen Fotostop geht es auch gleich weiter nach Castelsardo. Von weitem schaut diese Stadt aus wie Rovinj. Auf einem Hügel gelegen, oben mit einer Burg. Schon sehr beeindruckend. Wir fahren zuerst mal durch bis ans andere Ende. Dort im Hafen gibt´s zwar auf Stellplätze, aber der Weg zurück bis zum Städtchen ist uns dann doch zu weit. Wir bewundern noch 2 Expeditionsmobile, neben denen wir geparkt haben und kommen uns neben diesen beiden Kolossen extrem klein vor.
Wir fahren zurück zum Eingang. Dort auf einem Parkplatz vor der Stadt stehen schon sehr viele Wohnmobile und wir reihen uns ein. Laut Park4night kann man hier auch die Nacht verbringen. Deswegen entscheiden wir uns, abends in die Stadt zu spazieren und dort mal schön essen zu gehen. Wir wollen die Nacht auf dem Platz bleiben und dann gleich morgen wieder weiter fahren.
Wir suchen uns auf Tripadvisor einen guten Tipp für ein Lokal und machen auch gleich eine telefonische Reservierung. Sicher ist sicher. Dann spazieren wir in die Stadt und schlendern durch die Gassen der Stadt, die sich rauf bis zur Burg ganz oben schlängeln. Wie ein Labyrinth. Das Lokal ist dann doch etwas nobler als uns lieb ist und die Speisekarte auch nicht so ganz "unsere Liga". Tja, sieht man mal, dass man sich auch nicht immer zu sehr auf das Internet verlassen sollte ;-) Selber Schuld. Dafür spendieren wir uns noch ein leckeres Eis in einer Gelateria am Dorfplatz und spazieren wieder zurück zum Wobi.
Das neben unserem Übernachtungsplatz ein kleiner Rummelplatz offen hat, haben wir gesehen. Hat uns nur gar nicht allzu sehr beunruhigt. Das "Halligalli" dort wird ja schon nicht allzu lange am Abend gehen. Schließlich ist ja Sonntag und morgen wieder ein Arbeitstag. Da kehrt sicher auch bald Ruhe ein. Haben wir gedacht. Was wir nicht gewusst haben, dass um Mitternacht ein Livekonzert stattfand und das ganze bis 3(!) Uhr morgens bei voller Beschallung. An Schlafen war nicht zu denken. Entsprechend fertig waren wir morgens, nachdem wir endlich Ruhe fanden und etwas Schlaf, als um 6 Uhr morgens die Glascontainer der ganzen Stadt eingesammelt wurden und vor unserem Schlafplatz lautstark verladen wurden. Nicht´s wie weg hier... das tun wir uns nicht mehr an.
Dafür sind wir extrem früh schon unterwegs und nutzen den Tag für uns. Carpe Diem! Auch wenn wir "müde Krieger" sind. :-)













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